Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Die Gewaltfreie Kommunikation wurde in den 1960er Jahren von dem Psychologen und Psychotherapeuten Marshall Rosenberg in den USA entwickelt.

Sie geht davon aus, dass die Ausbildung der Empathiefähigkeit die Grundlage schafft, Menschen friedensfähig zu machen. Wer mit seinen echten Gefühlen und wirklichen Bedürfnissen einfühlsam in Kontakt ist, kann dies auch mit dem Mitmenschen, egal, wie andersartig dessen Denken, Fühlen und Handeln sein mag. Rosenberg fand heraus, dass Menschen jeden Alters dann bereit sind aufeinander zuzugehen, wenn sie darauf vertrauen können, dass ihre Gefühle und Bedürfnisse wahr und ernst genommen werden.

Aktives Einfühlungsvermögen im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und in Konfliktsituationen mit den beteiligten Konfliktparteien gilt danach als ideale Voraussetzung für konstruktiven nachhaltigen Frieden in der Familie, im Kindergarten und in der Schule.

Wenn ich mir anschaue, was für Bedürfnisse ich habe, ohne sie mit bestimmten Strategien zu verknüpfen, dann eröffnen sich mir alle Möglichkeiten dieser Welt, um diese Bedürfnisse zu erfüllen.

Marshall Rosenberg